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Arbeitsgruppen

Ziel der SIQ! ist die aktive Begleitung der Gesetzgebung zur Etablierung von Qualitätssicherung und Methoden der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung von Krankenhausleistungen. Experten beider Gründungsinitiativen der SIQ! schließen sich dazu in Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen zusammen.

AG Kernindikatorensatz

Koordination: Prof. Josef Zacher

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Dr. Ulf Debacher

Stefan Leiendecker

Dr. Dr. Klaus Piwernetz

 

Die Arbeitsgruppe Kernindikatoren analysiert und bewertet die in Deutschland relevanten
medizinischen Qualitätsindikatoren relevanter Krankheitsbilder im Bereich der stationären Versorgung. Die Ergebnisse werden in einem Methodenbuch zusammengefasst. In einem weiteren Bearbeitungsschritt sollen geeignete Kernindikatoren identifiziert werden, die belastbar bei definierten Diagnosen/Prozeduren die medizinische Qualität darstellen.

 

Ziel der Arbeit

  • Entwicklung und Zusammenstellen eines überschaubaren Satzes von Kernindikatoren

  • Hinterfragen der Methodik zur Exzellenzdarstellung (IQTIQ)

 

 

AG Qualität der Indikationsstellung und Scoringsysteme

Koordination: Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Dr. Ekkehard Schuler

Dr. Holger Thiemann

Prof. Josef Zacher

 

Einerseits geht es um Ideen, wie man Indikationsqualität messbar und vergleichbar machen kann. Nach entsprechenden Indikatoren hat die AG die aktuellen S3-Leitlinien der AWMF durchforstet, allerding mit keinem ermutigenden Ergebnis. Zusätzlich wurden die verfügbaren Indikatoren hinsichtlich ihrer Aussagekraft zur Qualität der Indikationsstellung bewertet.Zu diesem Themenkomplex gehört auch, dass die AG sich mit der Frage beschäftigt hat: Welchen Anforderungen muss jemand oder ein System genügen, um eine kompetente Zweitmeinung abgeben zu können.Der zweite Themenkomplex beschäftigt sich mit Scoringsystemen. Wenn das IQTiG in der nächsten Zeit vergleichende risikoadjustierte Übersichten über die Qualität von Fachabteilung oder auch nur die Erbringung ausgewählter Leistungen in den beteiligten Fachabteilungen für die Veröffentlichung erarbeitet, will sich die AG aktiv in die Diskussion einbringen können. Dazu wurden Bewertungskriterien für Scoringsysteme erarbeitet und verschiedene Compositscores daraufhin versucht zu bewerten.

 

Ziel der Arbeit

  • Wie geht QS in der Indikationsstellung?

  • Routinedaten: Bewertung der bestehenden (wie G-IQI) Indikationsindikatoren (z.B. mit Qualify) im Hinblick auf ihre Eignung für die QS der Indikationsstellung

  • Leitlinientreue in der Indikationsstellung auf der Basis von Anforderungen aus S3-Leitlinien

  • Zweitmeinung: Erarbeiten eines Kriterien- bzw. Anforderungskataloges für Zweitmeinungssysteme

  • Entwicklung eines Anforderungskataloges an einen Kompositscore

 

 

AG Sachstandsklärung Korrelation Struktur- und Ergebnisqualität

Koordination: Thomas Köhler

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Dr. Dr. Klaus Piwernetz

Andreas Reiter

Dr. Georg Rüter

 

Die Arbeitsgruppe untersucht wissenschaftliche Belege für den Zusammenhang von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Hierzu sieht die Arbeitsgruppe in einem ersten Schritt eine systematische, wissenschaftliche Literaturrecherche vor, die zunächst die Erarbeitung einer Übersicht zu den Begriffen „Strukturqualität“, „Prozessqualität“ und „Ergebnisqualität“ unter Miterfassung der Messinstrumente und –größen für die stationäre Versorgung zum Inhalt hat. In einem zweiten Schritt sollen dann die Zusammenhänge zwischen den definierten Begriffen untersucht werden.

 

Ziel der Arbeit

  • Darstellung der Evidenzlage

  • Struktur als Surrogat für Ergebnis?

  • Welchen Einfluss auf die Ergebnisqualität hat ein vorgegebener Personalschlüssel?

 

 

AG Patientensicherheit und Hygiene

Koordination: Dr. Gerald Burgard

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Harald Auner

Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg

Detlef Handke

Dr. Ralf Kuhlen

Stefan Leiendecker

 

Ziel der Arbeit

  • Formulieren sicherheitsrelevanter Indikatoren

  • Dabei Berücksichtigung von Hygiene und Klärung der Frage: Ist ein Indikator zum Thema "Gefährdung durch mangelnde Hygiene" möglich?

 

 

AG Patientenbefragung /-Feedback

Koordination: Detlef Handke

 

Welche inhaltlichen und methodischen Anforderungen müssen zukünftige Befragungsinstrumente erfüllen, um insbesondere den seitens des G-BA und IQTIG selbst in den Mittelpunkt gestellten Anforderungen bezüglich Transparenz und Vergleichbarkeit gerecht zu werden? Dieser Frage stellt sich die AG Patientenbefragung und Feedback.

 

Patientenbefragungen werden heute in Kliniken und Krankenhäusern als wichtiges Instrument der Unternehmensentwicklung angesehen und daher in zahlreichen Durchführungsformen eingesetzt. Meist steht dabei die Zufriedenheitserfassung der Patienten im Mittelpunkt des Interesses wie bei der Qualitätsdimension Patienten- und Einweiserzufriedenheit von Qualitätskliniken.de.

 

Führungskräfte deutscher Kliniken und Krankenhäuser interessieren sich dabei primär für die Ermittlung von Potentialen zur Verbesserung ihrer Leistungsangebote. Dazu sind insbesondere Rückmeldungen von Patienten (Kunden) zur Qualitätswahrnehmung und Zufriedenheit bezüglich der einzelnen Bestandteile des angebotenen Leistungsbündels „Krankenhausbehandlung“ von besonderem Interesse.

 

Um ein wenig Licht in das Dunkle zu bringen, befasst sich die Arbeitsgruppe mit den Unterschieden zwischen den bereits aktuell in deutschen Kliniken und Krankenhäusern eingesetzten und primär zufriedenheitsorientierten Befragungsinstrumenten. Ergänzend nehmen wir uns den verschiedenen derzeit in der Literatur beschriebenen und international umgesetzten Patientenreportingsystemen an. Der besondere Fokus liegt dabei auf als besonders geeignet angesehenen Instrumenten wie den Patient Related Oucome Measurements (PROMs) und dem Patient Reported Experiences (PREs).  Ziel ist es diese Ergebnisse der Arbeitsgruppe in einem Methodenpapier im Verlauf des Jahres 2017 zu Verfügung zu stellen und zu veröffentlichen.

 

 

AG Peer Review

Koordination: Dr. Wolfgang Krahwinkel

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Dr. Ulf Debacher

Harald Auner

Dr. Wolfgang Krahwinkel

Stefan Leiendecker

Kathrin Schenker

Prof. Dr. Jochen Strauß

Dr. Claudia Winklmair

 

Ziel der AG ist, die Umsetzung und Ausbreitung des Instrumentes Peer Review zur Verbesserung der Behandlungsqualität und Patientensicherheit weiter voranzutreiben. Die AG befürwortet die Vernetzung von erfolgreich etablierten Verfahren (analog der Bundesärztekammer-Methodik) miteinander. Methodisch sollen in Peer Review Verfahren der Wissenstransfer bezüglich nachgewiesenem Verbesserungspotential (inkl. typischer Beispiele) und Best-Practice-Beispielen sowie der interprofessionale Ansatz unter Einbeziehung der Pflege gestärkt werden. Zudem ist eine Prüfung der Möglichkeiten des Nutzungsnachweises von Peer Review Verfahren vorgesehen.

 

Ziel der Arbeit

  • Weiterentwicklung und Vernetzung der Peer Review Verfahren

  • Mitwirkung der Pflege im Peer Review Verfahren

  • Wissenstransfer zwischen den Peers und Kliniken fördern

  • Perspektiven zur Verfahrensevaluation

 

 

AG Fallzahlen

Koordination: Prof. Dr. Christoph U. Herborn

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg

Detlef Handke

Prof. Ralf Kuhlen

 

Ziel der AG ist die Definition eines Fallzahlkataloges zur Orientierung der Häufigkeit komplexer Prozeduren.