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SIQ! Forum 2016

SIQ! Forum 2016 -
eine gemeinsame Veranstaltung der
Initiative Qualitätsmedizin und Qualitätskliniken.de

 

VORLÄUFIGES PROGRAMM - Änderungen vorbehalten (Stand 01.02.2016)

Zum Download: Kurzversion & Langversion des Programms

 

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Film ab! Statements der AG's

30. Mai 2016

30. Mai 2016

 

08:00 - 09:00 Registrierung der Teilnehmer

 

 

09:00 - 10:30

 

11:00 - 12:00

 

 

Mitgliederversammlung 4QD (Akut+Reha)

 

 

ICHOM - Outcome Measurements in Healthcare

Prof. Christoph U. Herborn / Dr. Hans-Jürgen Bartz

 

10:00 - 12:00

 

 

IQM Informationsveranstaltung

für Interessenten und neue Mitglieder

Prof. Jörg Martin

Prof. Maria Eberlein-Gonska

Dr. Claudia Winklmair

                     

 

Mittagspause

 

Qualitätsarena & Speakers' Corner

 

 

 

Mitgliederversammlung IQM

Registrierung zur Ausgabe der Stimmrechtskarten

bis spätestens 12:30 Uhr

 

 

 

 

Kaffeepause

 

12:45 - 14:15

 

 

 

12:30 - 14:30

 

 

 

12:30 - 14:30 Mitgliederversammlung IQM

 

 

 

12:30 - 14:30 Qualitätsarena & Speakers' Corner

 

 

 

14:30 - 17:00

 

 

 

15:00 - 17:00

 

 

 

Qualitätsmanagementsysteme

in der Praxis

Detlef Handke, AMEOS Gruppe

Dr. Ralf Bürgy, MediClin GmbH

Stefan Leiendecker, St. Marien-Krankenhaus

Siegen gGmbH

Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg,

Sana Kliniken AG

 

 

7. öffentliches IQM Anwendertreffen

Dr. Francesco De Meo, Präsident des Vorstandes IQM

Prof. Thomas Mansky, TU Berlin

Prof. Jochen Schmitt, TU/ Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Ursi Barandun Schäfer, Universitätsspital Basel

Katja Damm, Regionale Kliniken Holding RKH GmbH

Dr. Philipp August von Breitenbuch, Elblandklinikum Radebeul

Angelika Jakolow-Standke, BG Unfallkrankenhaus Berlin

Prof. Maria Eberlein-Gonska, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Prof. Jörg Martin, Regionale Kliniken Holding RKH GmbH

Prof. Josef Zacher, HELIOS Kliniken Holding

 

 

 

17:30 - 19:00

 

 

 

Auftakt SIQ! Forum 2016

 

Begrüßung: Prof. Ralf Kuhlen/Dr. Michael Philippi, Stiftung Initiative Qualitätskliniken

Moderation: Prof. Ralf Kuhlen, Stiftung Initiative Qualitätskliniken

 

„Qualität - Was will die Politik, was erwartet die Kliniken?“

Prof. Boris Augurzky, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

 

Impulsreferat „Wem nützt Qualität in der medizinischen Versorgung“

Maria Michalk, Mitglied des Bundestages

 

ab 19:00        Abendveranstaltung im Sommergarten Hotel Ellington

 

31. Mai 2016

 

09:00 - 11:00

 

 

 

"Status Quo IQTIG - Ergebnisse aus dem ersten Jahr"

 

Vortrag: Dr. Christof Veit, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)

 

Anschließende Podiumsdiskussion

Moderation: Dr. Michael Philippi, Stiftung Initiative Qualitätskliniken

Dr. Christof Veit, Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)

Prof. Axel Ekkernkamp, Unfallkrankenhaus Berlin, Landesvorstand CDU Berlin

Martin Litsch, AOK - Bundesverband

Thomas Reumann, Deutsche Krankenhausgesellschaft

 

Kaffeepause

 

ab 11:30

 

SIQ! Arbeitsgruppen: Ergebnispräsentation und Methodenpapiere

 

Parallel stattfindende Workshops BLOCK A

 

Die Arbeitsgruppe Kernindikatoren analysiert und bewertet die in Deutschland relevanten medizinischen Qualitätsindikatoren relevanter Krankheitsbilder im Bereich der stationären Versorgung. Die Ergebnisse werden in einem Methodenbuch zusammengefasst. In einem weiteren Bearbeitungsschritt sollen geeignete Kernindikatoren identifiziert werden, die belastbar bei definierten Diagnosen / Prozeduren die medizinische Qualität darstellen.

 

Moderation & Einführung in das Thema: Prof. Josef Zacher

 

Präsentation und Erörterung Kernindikatoren

Orthopädie: Prof. Josef Zacher

Geburtshilfe: Dr. Ulf Debacher

Schlaganfall: Dr. Dr. Klaus Piwernetz

Zentren: Stefan Leiendecker

Kardiologie: Prof. Josef Zacher

Darstellung und Validierung von Kernindikatoren

Dr. Dr. Klaus Piwernetz

Gemeinsame Diskussion im Plenum

 

Kernindikatorensatz

 

11:30 - 12:45

 

 

 

„Patientensicherheit“ - wenn es ein Thema gibt, welches verlässlich zum Spielball extremer Positionen und medial attraktiver Flügelkämpfe wird, dann dieses: „Pfusch am Patienten“; „Mehr Tote durch Sicherheitslücken im Krankenhaus als im Straßenverkehr“ versus „Deutsche Krankenhäuser sicher wie nie zuvor“ oder auch gerne „Ökonomischer Druck gefährdet die Sicherheit der Patienten“. Kaum ein Format wird ausgelassen, um die ein oder andere Seite zu unterstützen und doch bleibt am Ende oft nur die Wahl zwischen Verunsicherung und Angst vorm Krankenhaus auf der einen und blindem Vertrauen auf der anderen Seite. Und dabei hilft beides niemandem: vor allem nicht dem Patienten, noch denen, die Sicherheit bei der Krankenhausbehandlung herstellen und garantieren müssen: Mediziner, Ärzte und Pflegepersonal, Geschäftsführer, Budget- und Personalverantwortliche. Ob wir wollen oder nicht: wir alle werden akzeptieren müssen, dass Gewissheit und 100 % Sicherheit in allen Lebensbereichen, auch der Medizin, eine Illusion bleibt. Doch wir nehmen dies nicht als Schicksal hin, sondern nutzen systematische Werkzeuge, um Risiken so gut wie irgendwie möglich zu beherrschen und unseren Patienten ein sicheres Umfeld zu bieten. Wann aber ist ein Krankenhaus sicher? Kann man den Grad der Sicherheit irgendwie messen? Wie sieht der Weg zur größtmöglichen Sicherheit etwa im Bereich der Krankenhaushygiene aus? Wie können wir und unsere Organisationen Sicherheit erlernen und weitergeben? Und wie kommen all diese Maßnahmen in der Wahrnehmung des Patienten an? Sehr schnell haben wir auch in unserer Arbeitsgruppe gemerkt, wie schnell das Thema immer größer und umfassender wird, so dass wir uns in unserem ersten Workshop auf dem SIQ Forum auf die Messbarkeit von Patientensicherheit und die Bedeutung der Hygiene fokussiert haben, und die anderen Themen lediglich kursorisch anreißen werden, um mit Ihnen zu diskutieren, was wir gemeinsam erarbeitet haben und was da alles noch kommen soll.

 

Moderation & Einführung in das Thema: Prof. Ralf Kuhlen

 

Wie kann Patientensicherheit gemessen werden?

Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg

Hygiene – essentiell für ein sicheres Krankenhaus

Detlef Handke

Gefühlte Sicherheit

Dr. Holger Thiemann

Wie lernen Individuen und wie Organisationen sicher zu sein?

Stefan Leiendecker

Gemeinsame Diskussion im Plenum

 

 

11:30 - 12:45

 

 

 

Patientensicherheit und Hygiene

 

Mittagspause

Parallel stattfindende Workshops BLOCK B

 

Indikationsqualität, Zweitmeinungen und die Verdichtung von Qualitätsindikatoren zu Scores

 

 

13:45 - 15:00

 

 

Einerseits geht es um Ideen, wie man Indikationsqualität messbar und vergleichbar machen kann. Nach entsprechenden Indikatoren hat die AG die aktuellen S3-Leitlinien der AWMF durchforstet, allerdings mit keinem ermutigenden Ergebnis. Zusätzlich wurden die verfügbaren Indikatoren hinsichtlich ihrer Aussagekraft zur Qualität der Indikationsstellung bewertet. Zu diesem Themenkomplex gehört auch, dass die AG sich mit der Frage beschäftigt hat: Welchen Anforderungen muss jemand oder ein System genügen, um eine kompetente Zweitmeinung abgeben zu können. Der zweite Themenkomplex beschäftigt sich mit Scoringsystemen. Wenn das IQTiG in der nächsten Zeit vergleichende risikoadjustierte Übersichten über die Qualität von Fachabteilung oder auch nur die Erbringung ausgewählter Leistungen in den beteiligten Fachabteilungen für die Veröffentlichung erarbeitet, will sich die AG aktiv in die Diskussion einbringen können. Dazu wurden Bewertungskriterien für Scoringsysteme erarbeitet und verschiedene Compositscores daraufhin versucht zu bewerten.

 

Moderation & Einführung in das Thema: Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg

 

Leitlinien und bekannte Indikatoren – geeignet für die Beurteilung der Indikationsqualität?

Dr. Ekkehard Schuler

Jeder Arzt ein Experte für eine Zweitmeinung? - Anforderungen an eine Zweitmeinung

Dr. Holger Thiemann

Sinn, Grenzen und Methodik zur Beurteilung eines Compositscores zur Qualitätsbeurteilung von Krankenhäusern

Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg

Gemeinsame Diskussion im Plenum

 

13:45 - 15:00

 

 

 

Patientenbefragung /- Feedback

 

Seit 2015 arbeitet das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) an Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Darstellung der Versorgungsqualität. Nach § 137 a umfasst das neben der Entwicklung von QI-Instrumenten auch die Patientenbefragung als ein Messwerkzeug für die Behandlungsqualität. Die Erhebung der Patientenzufriedenheit liegt im Interesse aller Beteiligten: der Krankenhäuser als Leistungserbringer, der Kostenträger sowie der Politik als eine Steuerungsgröße des Gesundheitssystems und natürlich der Patientinnen und Patienten. Jedoch stellen die Vielzahl der aktuell verwendeten Instrumente und die zunehmende Mehrsprachigkeit besondere Herausforderungen dar. Welches ist das geeignete Instrument? Welche Ziele verfolgen die Anwender?

 

Sind die Instrumente zur Steuerung geeignet, angemessen und  wirksam? Derzeit werden beispielsweise zur Messung der Zufriedenheit von Patienten unterschiedlichste Fragebögen (verschiedene Anbieter, Eigenentwicklungen im stationären und ambulanten Bereich) und Modalitäten (Abgabe während des Aufenthaltes, postalische Zusendung, Online-Befragung etc.) verwendet.

 

Ziel der AG ist es, auf Basis der Erfahrungen der Klinikbetreiber einen Vorschlag zu erstellen, für die Gestaltung sinnvoller Elemente für zukünftige Patientenbefragungen und Feedback. Die bestehenden Befragungsinstrumente und voraussichtlichen Entwicklungen werden dabei kritisch hinterfragt.

 

Moderation & Einführung in das Thema: Detlef Handke

 

Instrumente und Methoden – Grenzen und Konsequenzen?

Detlef Handke

IQTiG - Wo geht die Reise hin?

Dr. Konstanze Blatt

Gemeinsame Diskussion im Plenum

Dr. Ulf Debacher, Dr. Dr. Jan Leister, Detlef Handke, Dr. Konstanze Blatt

Moderation: Olaf Jedersberger

 

 

Kaffeepause

Parallel stattfindende Workshops BLOCK C

 

15:15 - 16:30

 

 

 

Peer Review - gemeinsam besser

 

Ziel der AG ist, die Umsetzung und Ausbreitung des Instrumentes Peer Review zur Verbesserung der Behandlungsqualität und Sicherheit der Patientenversorgung weiter voranzutreiben. Sie befürwortet die Vernetzung von erfolgreich etablierten Verfahren (analog der BÄK-Methodik) miteinander. Methodisch sollen in Peer Review Verfahren der Wissenstransfer bezüglich nachgewiesenem Verbesserungspotential (inkl. typischer Beispiele) und Best-Practice-Beispielen sowie der interprofessionelle Ansatz unter Einbeziehung der Pflege gestärkt werden. Zudem ist eine Prüfung der Möglichkeiten des Nutzennachweises von Peer Reviews vorgesehen.

 

 

Moderation & Einführung in das Thema: Dr. Wolfgang Krahwinkel

 

Ergebnisse der SIQ! AG Peer Review

Dr. Wolfgang Krahwinkel

IQM Peer Review: Ergebnisse und Erfahrungen 2015 und mehr

Prof. Maria Eberlein-Gonska

Asklepios Medical Bord Audits 2015 und mehr

Dr. Ulf Debacher

Peer Reviews: Was passierte - wie kann man es besser machen

Dr. Wolfgang Krahwinkel

Gemeinsame Diskussion im Plenum

 

15:15 - 16:30

 

 

 

Sachstandsklärung Korrelation Struktur- und Ergebnisqualität

Die Arbeitsgruppe untersucht wissenschaftliche Belege für den Zusammenhang von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Hierzu sieht die Arbeitsgruppe in einem ersten Schritt eine systematische, wissenschaftliche Literaturrecherche vor, die zunächst die Erarbeitung einer Übersicht zu den Begriffen „Strukturqualität“, „Prozessqualität“ und „Ergebnisqualität“ unter Miterfassung der Messinstrumente und -größen für die stationäre Versorgung zum Inhalt hat. In einem zweiten Schritt sollen dann die Zusammenhänge zwischen den definierten Begriffen untersucht werden.

 

Moderation & Einführung in das Thema Thomas Köhler

 

Qualität ist eigentlich ganz einfach, außer...

Dr. Dr. Klaus Piwernetz

Zusammenhang von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität: Aufbereitung der wissenschaftlichen Evidenz

Prof. Dr. Jochen Schmitt

Gemeinsame Diskussion im Plenum

 

 

 

Abschluss-Statement

Prof. Ralf Kuhlen, Stiftung Initiative Qualitätskliniken

 

16:45 - 17:00